Stimmung bei VW durch Zulieferboykott wird immer aggressiver.

OlivaerPlatz, 29.08.2015Offenbar wird im Zusammenhang mit der altbekannten Dieselproblematik und nun dem Zulieferboykott bei VW über betriebsbedingten Kündigungen nachgedacht. Denn warum sonst sollte der VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh seine Schäfchen, Stammbelegschaft ist Stammbelegschaft, schon mal in Schutz nehmen. Das heißt dann aber für die Nichtstammbelegschaft, ihr dürft gehen?

Schon interessant wo sich im Jahr 2016 die Gewerkschaftsbewegung in Deutschland befindet. Selbst die so oft gepriesene IGM fügt sich dem Zweiklassenbelegschaftsmodell, da die Stammbelegschaft, dort die Fremdarbeiter wie etwa die Leiharbeiter.

Alexander Gerstung, Geschäftsführer des Zulieferers ES Automobilguss erklärte gegenüber der Presse, am „Freitagabend habe man angeboten, am Wochenende weiter zu verhandeln, um die Kuh vom Eis zu holen. Die VW-Verhandlungsführer hätten aber laut „Bild-Zeitung“ kein Interesse daran gehabt. Offensichtlich ist das Management bei VW nicht in der Lage am Wochenende zu arbeiten.

Auf der anderen Seite kann man nun klar erkennen, dass beim Zulieferer Prevent nicht die betroffene Tochter Car Trim die Boykott leitet, sondern ES Automobilguss.

 

 

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